4. April 2015 dielinke-strehla

Zum Thema „Asylbewerber“

Das Thema „Asylbewerber“ darf aus meiner Sicht nicht wahlpolitisch genutzt werden. Es ist unsere humanitäre Pflicht, zuerst einmal Bedürftigen Hilfe zu leisten.

Diese Situation ist für alle Bürger der Stadt neu, ungewohnt, und wird deshalb auch differenziert bewertet. Zwischen Selbstverständlichkeit für aktive solidarische Hilfe bis hin zu Ablehnung erlebe ich in Gesprächen die ganze Bandbreite.

Das ist normal, und ganz besonders, wenn Transparenz, verbindliche Informationen und Ideen zur Entschärfung des Prozesses fehlen.

Viele Bürger empfinden, dass etwas von „oben“ übergestülpt wird, statt sie in die Lösung einzubinden, ihre Sichtweise zu hören.

Wie in der SZ vom 2.4.2015 dargestellt, gibt es zwei Sichtweisen im Stadtrat.

Eine Sichtweise ist: „Wir lassen es auf uns zukommen.“

Die Stadträte der Linken und Freien Wähler gehen das Thema so an:

„Wir organisieren ein reibungslose, ehrenamtlich Betreuung / Integration mit Bürgern der Stadt Strehla.“

Am 20.2.2015 haben wir neben der Forderung, sofort Schritte einzuleiten, auch unsere Hilfe angeboten. Diese wurde nicht angenommen. Auch unser detaillierter Vorschlag zu Verantwortlichkeiten, Terminen und zur Informationspolitik gegenüber unseren Bürgern vom 17.3.2015 wurde als vom Bürgermeister nicht zur Abstimmung gebracht.

Wenn es stimmt, dass das Landratsamt per 15.4.205 Mietverträge unterschreibt, dann bleiben uns noch 10 Tage. Bis heute sind viele Fragen ungeklärt, und die meisten Stadträte sind auch nicht informiert.

Dieser Zustand ist nicht akzeptabel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

Ihr Bürgermeisterkandidat

Tobias Dietrich

Wenn es besser werden soll, dann muss es anders werden!

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