Mein Strehla

Seit 35 Jahren lebe ich nun schon in Strehla. Ich bin ein Strehlaer und wohne in Paußnitz.

Der hartnäckige Widerstand des CDU-Bürgermeisters und aus den Reihen der CDU Stadträte gegen die Umsetzung eines gültigen und bestätigten Abwasserkonzeptes für die Ortsteile Görzig, Paußnitz und Unterreußen hat mein Verständnis für Basisdemokratie und meinen Kampfgeist wach gerüttelt. Eine von Sparzwängen diktierte Verwaltung unserer Stadt dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen, denn wir leben im reichsten Land Europas und bezeichnen uns als ein demokratisches Land. Es geht um die Verbesserung der Lebensqualität in Stadt und Land und um gelebte Basisdemokratie. Wir sind stolz auf die Ergebnisse beim Kampf um das Abwasser. Und es hat gezeigt, dass wir als Gemeinschaft etwas zum Gemeinwohl beitragen können.

Auch deshalb habe ich 2014 erfolgreich für den Stadttrat kandidiert. Aber was erleben wir oft im Stadtrat:

• Ideenloses Verwalten der Stadt nach Gutsherrenart.
• Entmündigte Mitarbeiter der Stadtverwaltung

Wir sind gegen die andiskutierte Erhöhungen von Hort-, Kindergarten- und Kindergrippengebühren und höhere Eintrittsgebühren im Bad  Wir sind gegen Sozialabbau, gegen Kürzungen bei Bildung, Kultur oder Sport.  Strehla muss mehr an Attraktivität gewinnen. Strehla soll wachsen. Verlieren wir Einwohner, verliert unsere 1000-jährige Stadt ihr Stadtrecht, und wir  werden bald unter dem Sparkurs von Riesa verwaltet.  Wir brauchen keinen Sparkurs, sondern ein ganzheitliches Entwicklungskonzept für unsere Stadt. Dafür will ich mich aktiv einsetzen.

Meine Bürger sollen einmal sagen: „Meine Stadt, das ist mein Strehla!“

Dies ist kein leichtes Unterfangen und nicht von heut auf morgen ist alles umsetzbar.

Mein Motto lautet: “Gestalten statt zu verwalten.“  
Das schließt vorausschauendes Handeln und die aktive Einbindung engagierter Bürger unserer Stadt ein.

Zurzeit wird im Rathaus beim Thema „Asylpolitik“ genau das Gegenteil praktiziert. Bürger sind verunsichert, weil diese nicht informiert und einbezogen werden.
Das ist Dünger für die NPD-Gesinnung.

Der CDU-Bürgermeister hat seine Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode auf der CDU-Webseite abgebildet. Es sind genau wieder die Themen, die auch er in der Vergangenheit nicht gelöst hat. Wieso soll das jetzt besser werden?

Wenn es besser werden soll, dann muss es anders werden!  

Als Bürgermeister und gemeinsam mit den progressiven Stadträten und Mitarbeitern der Stadtverwaltung will ich zeigen, dass es besser wird.
Dafür brauche ich 07.06.2015 Ihre / Eure Stimme.
Dafür stehe ich mit meinem Wort und meiner Ehre.

Tobias Dietrich
Strehla, den 30.3.2015