24. April 2015 dielinke-strehla

Faktencheck: Abwassergebühren werden steigen?

Stadtrat Dietrich berichtet:

Ende 2012 wurde in Einwohnerversammlungen verkündet, dass die Hausbesitzer der Ortsteile Paußnitz, Unterreußen und Görzig-Trebnitz die Abwasserentsorgung selbst finanzieren müssen. Also bis zum 31.12.2015 biologische Kleinkläranlagen bauen und betreiben müssen oder die Fäkalien in abflusslosen Gruben sammeln und regelmäßig abpumpen lassen.

Begründung des Bürgermeisters H. Güldner: Dafür hat die Stadtverwaltung kein Geld!
(Und das im reichsten Land Europas! Siehe Artikel „Reiches Land-armes Land“)

Warum wurden die Fördermittel dafür nicht abgerufen?
Gegen diesen nachhaltig ökonomischen und auch ökologischen Unfug hat sich die Bürgerinitiative „ABK2015“ erfolgreich gewährt. Dramatische Gebührenerhöhungen wurden deshalb von der Stadtverwaltung öffentlich verkündet. Viele Strehlaer Bürger sprachen sich jedoch für eine Solidargemeinschaft aus, andere reagierten „sauer“ – bis heute noch – weil es an ihr Geld gehen sollte.

Über zwei Jahre hat dieser Kampf angehalten bis endlich auch die letzten vier Häuser in Trebnitz per Stadtratsbeschluss im März 2015 mit eingebunden werden. Der Widerstand gegen eine zentrale Abwasserentsorgung kam aus den Reihen der CDU-Stadträte.
Warum nur aus diesen Reihen?

Die Bürgerinitiative ABK2015 hatte 2013 eine Erhöhung von nur 21 Cent pro Kubikmeter errechnet. Jetzt bei einem Kredit mit einem Zinssatz von nur 0,02 % wird es zu gar keiner Erhöhung kommen. Dafür spricht auch die aktuelle Kostenrechnung in Unterreußen.
Nach Aussagen der Bauamtsleiterin, Frau Schulze, am 21.4.2015 wird dort die Abwasserleitung 78.000 € weniger kosten als 2008 veranschlagt.

Bürger von Strehla: „Fordern Sie Transparenz und Offenlegung der Gebührenberechnung.“

Ihr Stadtrat Tobias Dietrich
Bürgermeisterkandidat

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Kategorie: Allgemein

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